TRAUMHAFTE MOMENTE AUF IDYLLISCHEN INSELN

Mit dem Schiff im Sommer zu den griechischen Inseln? Ja, das ist eine wunderbare Idee! Aber bitte nicht nach Santorini oder Mykonos! „Es sei denn, Sie möchten sich mit 5000 anderen Menschen zur gleichen Zeit durch die Dörfer auf diesen Inseln drängeln“, sagt Petra Quasdorf, die seit 20 Jahren Seereisen in der Ägäis plant.

Eine Tour mit den bordeigenen Zodiacs ums Schiff verspricht faszinierende Fotomotive.

Klein ist fein. Das gilt für viele der Inseln in der Ägäis und auch für viele Orte und Hafenstädte an der Küste des Festlands. Spetses, die Insel der Gewürze; Nauplia, der erste Regierungssitz des modernen Griechenlands; Syros, die zehntgrößte der Kykladen-Inseln und Sitz der Kykladen-Hauptstadt Emoupoli; Kavala am Ufer des Thrakischen Meeres, in dem mit Philippi die erste christliche Siedlung auf europäischem Boden entstand – die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Die Bilder, die wir damit verbinden, sind so idyllisch wie die Orte selbst: kleine Dörfer, schnuckelig weiße Häuser, wunderschöne Badebuchten, freundliche Menschen. Was man auf den Bildern nicht sieht, sind große Passagierschiffe mit Tausenden von Gästen: „Die gibt es hier auch nicht“, lacht Petra Quasdorf: „Kleine Inseln haben eben nur Platz für kleine Schiffe.“

Amorgos, die östlichste Inselperle der Kykladen mit ihren weiß-gefärbten Häusern.
Umgeben von beeindruckenden Felsformationen: Milos, die Insel der Farben.

Die Zahl der großen, der wirklich großen Passagierschiffe auf Kurs durchs Mittelmeer wächst stetig. Und das hat entsprechende Folgen: „Es gibt nur eine begrenzte Zahl von Häfen und Inseln, die mit diesen Schiffen umgehen können“, erläutert die erfahrene Seereisen-Expertin. Dort liegen die Riesen dann dicht an dicht. Im Klartext heißt das: Auf Inseln wie Mykonos und Santorini drängen sich die Gäste dieser Schiffe, wenn Landgang angesagt ist. „Da kann es dann durchaus sein, dass man mit 1000 anderen Leuten auf Santorini vor der Seilbahn zum Kraterrand von Fira Schlange stehen muss.“

Bei der Planung ihrer Seereisen durch die Ägäis hat sich Petra Quasdorf deshalb für einen anderen Weg entschieden: „Die SEA CLOUDS sind die idealen Schiffe für dieses Revier“, sagt sie mit Überzeugung. Aufgrund der kleinen Anzahl an Passagieren können sie vor allem die kleineren Inseln anlaufen, die nicht über die für größere Schiffe erforderliche Infrastruktur verfügen. Das hat Charme, denn die Inselbewohner stellen gern auch den lokalen Schulbus für den Landausflug der SEA CLOUD Gäste zur Verfügung. Ohnehin ist die Ägäis das ideale Revier für die klassischen Windjammer der Hamburger Reederei SEA CLOUD CRUISES: „Die Distanzen sind perfekt für einen entspannten Segeltörn, der nur dem Rhythmus der Natur folgt“, weiß die Expertin aus langjähriger Erfahrung. 

Beschaulich trifft edel: Spetses, die autofreie Society-Insel fernab vom Massentourismus.

Weil es zwischen den Inseln so schön ist, wird die SEA CLOUD II im Juli und August dort gleich vier Reisen absolvieren. Die Törns zwischen Athen und Istanbul bieten eine perfekte Mischung aus individuellen Landgängen in charmanten, kleinen Kykladen-Häfen, den Besuch interessanter Kulturstätten wie Mykene und Philippi und Ausflüge ins Hinterland. Aber nicht nur die schönen Inseln werden die Gäste begeistern: „Der Kapitän der SEA CLOUD II wird, wann immer möglich, für einen erfrischenden Badestopp im ägäischen Meer ankern“, verspricht Petra Quasdorf. Und noch etwas entspricht dem besonderen Charakter dieser Segelreisen: „Wir haben unsere Fahrten so ausgerichtet, dass unsere Gäste die schönsten Momente an Land und auf See erleben“, betont Petra Quasdorf. Mehr entspanntes Summer-Urlaubs-Feeling geht einfach nicht. 

Skiathos, die kleinste Insel der Sporaden, mit seinen langen Stränden und türkisfarbenem Wasser.
Pastellfarbene, klassizistische Villen säumen den beschaulichen Hafen auf Syros.
Wie ein Schwalbennest in den Klippen: das Felsenkloster Panagia Hozovitissa auf Amorgos.

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